Fazit 🌏☀️🌴🐬🐚

Wir möchten „kurz“ unsere Erfahrungen und Erlebnisse ein bisschen zusammenfassen.

Erstens würden wir zukünftigen Australien-Bereisenden empfehlen vielleicht mehr als nur eine Übernachtung am Ankunftsort zu buchen.; wegen Jetlag, evt. Autosuche usw. 😴 Falls ihr mit einem Auto diesen wunderschönen Kontinent erkunden wollt (👍wer gerne mobil und spontan ist) kauft euch einen Backpacker-Wagen, z.B. Campervan!🚐 Einfach bei Gumtree anmelden, oder sonst einer Gruppe für Backpacker (BP) auf Facebook beitreten… Dann findet ihr alles nötige. (Koch-und Essutensilien, Campingstühle usw.)

Ps.wir hatten zwar oft Vorteile beim Übernachten, da unser Autöli so unauffällig war; dafür aber war es weniger zweckgemäss und vor allem auch sehr viel schwieriger wieder zu Verkaufen. 🚗

Bei der Ankunft am Flughafen gleich jemanden um Hilfe bitten, anstatt 5h irgendwas zu Suchen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gross, dass ein Aussie euch seine Hilfe schon bald anbietet, wenn ihr irgendwo verloren herumsteht. 😳❓

Was vllt. auch noch wichtig ist: ein australisches Handy-Abo. Ihr findet in jedem Shopping-Zenter irgendwo SIM-Karten… Dann nur noch für’s richtige entscheiden. 😅📱 Wir sind zwar hier zu free WiFi-Spezialisten geworden: manche Cafes, bei Mc Donalds und wo diese Telstra-Telephonkabinen stehen, konnte man uns antreffen.

Wenn dann die Reise richtig losgeht muss man sich doch erst noch an das Camperleben gewöhnen. Auch hier könnt ihr es euch einfacher machen, mit Hilfe von WikiCamps… Diese App findet kostenfreie Schlafplätze und sogar warme Duschen. 🚿 Wegen dem Feuerrisiko gibt es überall öffentliche BBQ und Abwaschen lohnt sich nicht wegen zwei dreckigen Messern beim Frühstück. Besser Feuchttücher kaufen…😉 Diese lassen sich sowieso sehr vielseitig anwenden.

Gekocht wird halt eher einfach… „Pasta Penne“, Reis mit Eiern und Gemüse oder selbsgemachte Wraps waren unsere Favoriten. Gutes Brot muss gesucht werden und Aromat gibts hier natürlich keins. 😂 Lange versuchten wir uns ans ‚long black‘ zu gewöhnen, doch seit dem Starbucks in Mooloolaba gibts Cappuccinos ☕️☕️.

Für die dreckige Wäsche am günstigsten in einem BP-Hostel waschen gehen. 👚👗👖

Wellensurfen lässt es sich definitiv besser an der Ostküste. 🏄 Auch sind die Leute hier freundlicher und Touristen mehr gewöhnt. Was uns aufgefallen ist: hier sind sehr viele Deutsche mit Rucksack unterwegs, im Westen mehr Franzosen mit eigenen „Büslis“ und die (reichen) Schweizer bleiben eher in Hostels und machen gebuchte Touren mit. 😁 (Ausnahmen bestätigen die Regel!!!)

Anstatt den Zoo besser einen Wildlifepark besuchen hier. 🐍🐨🐊

In Melbourne sind wir fast erfroren in der Nacht, dann in Darwin bei 38 Grad war Schlafen eine Qual; mittlerweilen sind wir aber wieder froh, dass wir unsere langen Hosen und Jacken nicht nach Hause geschickt haben. ❄️🔥❄️

Die Highlights waren für uns sicher am Anfang die Great Ocean Road, der Uluru und Le Grand Nationalpark bei Esperance. 🌅 In Fremantle gefällt es uns auch so gut, dass wir uns vorstellen könnten hier zu Leben. Da wir nicht Stadtmenschen sind, möchten wir nichts verurteilen… Aber von Allen hat uns Melbourne am besten gefallen. (Und Adelaide haben wir nicht gesehen 😁)

Uns ist aufgefallen, dass wir erst ziemlich im Norden Aboriginals angetroffen haben. Und zwar sehr viele, die auf der Strasse leben. Das mit der Integrierung funktioniert überhaupt nicht… Sie wurden von den Europäern gejagt, aus ihren Siedlungen vertrieben und getötet. Da sie keine Ausbildung haben, finden sie keine Arbeit und das bisschen Geld, das sie vom Staat bekommen, investieren sie in Alkohol und Drogen. Traurig zu sehen wie Aboriginal Art überall missbraucht wird zum Geld machen und die Ureinwohner haben fast nichts davon.

Wenn ihr irgendwelche Touren (z.B. Fraser Island 😉) mitmachen möchtet, selber erkundigen und buchen… Bessere Preise. 💵

Gefährliche Tiere in freier Wildbahn haben wir (leider⁉️) keine zu Gesicht bekommen… Wir waren halt auch nicht wirklich im Outback. Die einzigsten die wirklich genervt haben, waren die Mücken und Fliegen. 😜 Umso schöner war es, viele Kakadus, manche Känguruhs und andere (für uns) exotische Tiere zu Erblicken hier. 🐨

Wenn beim Restaurant BYO angeschrieben ist, hat das nichts mit BIO bei uns zu tun; sondern bedeutet: Bring your own. D.h. Man kann seinen eigenen Wein (oder sonstigen Alkohol) mitbringen. 🍷🍻🍸 Wer sich möglichst günstig betrinken will, kauft Goone (Billig-Wein im Tetrapack).. Alkohol ist hier sehr teuer und Zigaretten noch schlimmer. 🚬 💸💸

Insgesamt sind wir nun in 139 Tagen 27’000 km gefahren, das entspricht beinahe 3/4 des gesamten Weltumfanges. 🚗💨

Von vielen Seiten wurden wir gewarnt wir würden hier zunehmen. Zum Glück wurden diese Drohungen nicht Wirklichkeit. 😁 (auf jeden Fall nicht allzu sehr!) 😜😂

Weil wir ununterbrochen zusammen sind (manchmal nicht mal alleine aufs WC! 👭🚽), ist die Frage nach ‚Krisen‘ naheliegend… Kritisch wurde es nur, als wir viel zu wenig schlafen konnten und die letzten zwei Wochen hat uns der Autoverkauf die Stimmung getrübt. Aber; wir finden, wir haben uns gut geschlagen! 😉

Heimweh haben wir eigentlich nicht! Aber einige Personen fehlen uns sehr und auf kleine Sachen wie z.B. einen Föhn freuen wir uns schon. 😝😊 Klar kann man heutztage skypen, jedoch darf die Schwierigkeit des Zeitunterschied nicht unterschätzt werden. (Und auch nicht, was es heisst frisch verliebt zu sein! 😍😉)

Wir werden ganz bestimmt die offene Art der Aussies vermissen, auch das Meer, die Sonne (sprich: Klima) und vor allem so viel Zeit zu haben. Immer spontan sein zu können… 🌅

Was natürlich auch noch erwähnt werden muss: jeder fragt dich:“how ya going/doing?“, immer heissts:“hey mate“ oder „no worries“ und zum Abschied:“see ya!“

Zum Schluss: wir sind immer noch naiv (oder einfach seeehr zuversichtlich! 😁) und leider auch immer noch zu schüchtern andere Leute anzusprechen (es ist halt schon einfacher, wenn die anderen anfangen zu reden) 😅 Und unser Englisch ist bei Weitem nicht so gut, wie es sein sollte, da wir untereinander nur ‚Schwiizerdütsch‘ geredet haben! Schade….!!!

Now it’s time to say goodbye…👋👋…’but it’s never a good bye – it’s always a see you later‘ …💖…

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Aller Anfang ist schwer, doch der Abschied noch viel mehr!

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Obwohl wir uns sehr auf Zuhause freuen, wird uns erst jetzt bewusst, dass wir schon sehr bald richtig Abschied nehmen müssen von Australien. Das letzte Foto mit unserem Auto… den zwei Italienern, die nun auch ein Teil unserer Reise geworden sind…

Nun sitzen wir in unserem Stammcafe, draussen spielt ein Strassenmusiker, alles  ist organisiert für die Weiterreise, die Koffer sind beinahe gepackt… Da wird man schon ein bisschen melancholisch so am letzten Tag. 😌

… alles hat ein Ende…

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Wir wissen sehr wohl, dass wir in den letzten Tagen nicht sehr fleissig waren mit Einträgen. 🙈 Der Grund ist einfach; langsam geht unsere Reise hier zu Ende und wir werden uns von all unserem „Gerümpel“ trennen müssen… Allem voran unserem heissgeliebten Holden Barina. 😁

Damit das mit dem Verkauf überhaupt eine Chance haben soll, musste unser Zuhause der letzten vier Monate gründlich gewaschen werden.

 

 

 

Kings Park

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Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten hier, ist sicher der Kings Park mit seiner tollen Aussicht auf die Skyline von Perth. Das Wetter wie immer: strahlend schön! ☀️ Das Klima in Perth ist wirklich aussergewöhnlich mild; also für alle die sich „endless summer“ wünschen: sofort hierher ziehen! 😉😂

Cape-le-Grand-Nationalpark

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Ganz in der Nähe von Esperance fanden wir (für uns!) das wohl schönste Plätzchen in Australien. Die Strände waren kitschig wie aus einem Reisekatalog; das Meer türkis, der Sand weiss und rundherum die grüne, hügelige Parklandschaft… Einfach traumhaft. 😍

Uns wurde auch gesagt, dass hier zahme Känguruhs an den Strand kommen um sich füttern zu lassen. Die wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Unsere Geduld wurde aber hart auf die Probe gestellt…

Wir fuhren alle fünf Strände doppelt ab und haben ca. sieben Stunden gewartet, bis wir dann mal ein kleines entdeckten, das uns nicht sofort davonhoppelte. 😅 Es war dann definitiv nicht so, dass ganze Rudels von Känguruhs cool am Strand herumliegen und nur darauf warten, mit Touristen fotorgafiert zu werden. 🙈😂